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zwischenmenschliche Beziehungen unter Geschäftspartnern

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Grundsätzliches

Mitglieder einer Gemeinschaft besitzen bestimmte Gemeinsamkeiten und sind auf einen begrenzten geographischen Bereich beschränkt. Im Gegensatz hierzu steht die virtuelle Gemeinschaft. Durch Nutzung modernster Kommunikationsmedien auf Basis des Internets entfällt die Beschränkung der geographischen und der zeitlichen Dimension. Informationsaustausch und Kommunikation innerhalb einer virtuellen Gemeinschaft erfolgen somit unabhängig von Ort und Zeit.

Virtuelle Geminschaften können verschiedene Gründe haben:

  • geopraphische Nähe:
    Dies kann für die User attraktiv sein, da hier auch spezielle regionale Themen puncto Politik oder Soziologie abgehandelt werden können
  • gemeinsame Themen:
    Hier kann ohne Rücksicht auf regionale Grenzen ein spezielles Thema behandelt werden. Die User profitieren so von der Vielfalt der Informationen.
  • kommerzielle Angebote, die sich ergänzen:
    Dies landet zwangsläufig in einem speziellen Partner-Netz-Werk, wo sich einige Betreiber von ergänzenden Internet-angeboten zusammenschliessen, um gemeinsam Ressourcen günstiger und effektiver zu nutzen.
  • demographische Schwerpunkte:
    So entstehen Communities, die eine bestimmte Zielgruppe der User ins Auge fassen und deren wichtigste Themen aufbereiten, wie z.B. spezielle Communities für Eltern, Senioren, Alleinerziehende etc.

Schliessen sich einige zu virtuellen Gemeinschaften zusammen, hängt der Erfolg dieser virtuellen Community von vielen Faktoren ab.
Im Mittelpunkt der Entwicklung einer virtuellen Gemeinschaft stehen die Zwiesprache und die Kommunikation zwischen aktiven und passiven Mitgliedern der Gemeinschaft sowie der Beitrag beider Gruppen zur Weiterentwicklung der Community und der Austausch von Informationen. Die Integration von Content, Kommunikation und Kommerz wird immer wieder als der Schlüssel zur erfolgreichen Community angesehen.
 

Weiterführende Links:

Cyber-Communities

Virtual Communities

  

Virtual Communities

Ein Schlagwort, das schon Ende der 90er Jahre an Bedeutung gewonnen hat und nun am Beginn des Jahres 2002, der Einheitswährung in Europa und dem immer stärker werdenden Medium Internet beinahe zum wichtigsten Überlebens-Instrument gehören wird.

Wie finanzieren sich virtuelle Gemeinschaften?
Die wichtigsten Einnahmequellen virtueller Gemeinschaften sind:

  • Bannerwerbung
  • Sponsoring einzelner Teilbereiche der Community
  • Provisionen aus E-Commerce Aktivitäten
  • In zunehmendem Maße Application Service Providing (ASP)
  • Mitgliedsgebühren - eine eigentlich naheliegende Geldquelle - werden bis auf wenige Ausnahmen wegen der starken Konkurrenz im Netz nicht erhoben

Was ist neben der Finanzierung ausschlaggebend für den Erfolg eine virtuellen Gemeinschaft?

Neben der Finanzierung ist die Interaktivität ein entscheidender Faktor für den Erfolg einer Gemeinschaft. Einer der wichtigsten Punkte ist es die sogenannte "Inter-User-Kommunikation" zu fördern; die Mitglieder der Gemeinschaft müssen Möglichkeiten der Einflußnahme und des Austausches untereinander erhalten. Viele der frühen Community Angebote sind daran gescheitert, daß sie nicht rechtzeitig erkannt haben, wie wichtig die Interaktivität ist und wieviel positive Resonanz sie aus einem ansprechenden Kommunikationsangebot hätten schlagen können.

passende Literatur:

www.cyber-communities.de
Virtual Communities: Strategie, Umsetzung, Erfolgsfaktoren.
von Joachim Brunhold, Helmut Merz, Johannes Wagner

 

 

Der Wettlauf um den Internet-Kunden
Die bahnbrechende Studie zu Kundenprofilen im World Wide Web.
von Mary Modahl  

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