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Einer der wichtigsten aber am wenigsten verstandenen Aspekte einer Network-Geschäftsgelegenheit
ist der Vergütungsplan. Ob Sie es glauben oder nicht,
die traurige Wahrheit ist, dass die Mehrheit der Vertriebe im MLM selbst meist keine ausreichende Erklärung geben
können. Ja einige schaffen es nicht einmal,
ihren eigenen Vergütungsplan genau zu erläutern! Aus diesem Grund
gibt es zahlreiche Vertriebspartner, die mit Vergütunsplänen arbeiten,
deren Möglichkeiten sie nicht wirklich ausnützen können, da sie
sie nicht verstanden haben. Oder die sogar für ihre individuellen Gegebenheiten
nicht optimal sind!
Wir werden versuchen, auf folgende Fragen näher
einzugehen:
- wie jeder einzelne Plan funktioniert
- die Unterschiede zwischen den verschiedenen
Plänen
- ihre Stärken und Schwächen
- für Voll- oder für Teilzeiter
geeignet
- Ausrichtung auf Eigenverbrauch, Weiterverkauf
oder beides
- warum komplzierte Pläne oft sehr
erfolgreich sind
- warum einfache Pläne manchmal
scheitern können
- wie Sie die feinen Unterschiede erkennen
können
Jedes Unternehmen hat seinen
eigenen Vergütungs- und Marketingplan - es gibt unendlich viele Varianten.
Hier können wir Ihnen nur zu den oben angeführten Stichworten nähere
Erklärungen bieten. Sollten Sie trotz allem Probleme haben, den Plan des
Unternehmens IHRER Wahl wirklich zu verstehen, wenden Sie sich auf jeden Fall
an Ihre Upline / Ihren Sponsor und fragen Sie so lange, bis auch die letzten
Unklarheiten beseitigt sind.
Sie werden auch feststellen, dass es nicht
nur viele verschiedene Arten der Vergütungssysteme gibt, sondern
jeder Einzelne seine Vor- und Nachteile hat. Wie generell im MLM gilt auch hier:
was für den einen optimal ist, muss es für den anderen nicht unbedingt
sein. Ob gut oder schlecht, möchten wir hier nicht beurteilen, denn das
ist sehr individuell zu entscheiden ! Aber anhand der Erläuterungen und
in Verbindung mit den anderen Gegebenheiten des Unternehmens wie Management,
Produkte und Support, sollte Ihnen die Wahl leichter fallen.
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Der Marketingplan gibt Auskunft über die
Handelspanne, die Bedingungen für den Teamaufbau, die Bezahlung für den
Teamaufbau und Umsätze des Teams. (Sie werden aller Wahrscheinlichkeit nach den
Marketingplan nicht gleich verstehen.) Wichtige Punkte des Marketingplans sind:
Wozu verpflichtet er mich? Der Marketingplan sollte
keine Grundausstattung oder Mindestumsätze vorschreiben, noch Sie zum Teamaufbau
oder irgendetwas anderem verpflichten. Wenn ein gewisser Grundstock an Präsentationsware
für Ihre tägliche Arbeit nötig ist, sollten SIE selbst die
Wahl haben, was und wieviel Sie als Grundausstattung anschaffen und immer
wieder ergänzen. Ausnahme ist, wenn die Firma eine
Grundausstattung stellt. In diesem Falle wird die Firma an Sie gewisse
Erwartungen (Umsätze und Arbeitsweise) stellen.
Wie viel verdienen Sie mindestens am Verkauf eines
Produktes? Die Handelsspanne / Höhe Ihrer Provision ist am Anfang Ihre wichtigste Einnahmequelle.
Lassen Sie sich genau erklären, wie viel Prozent des Verkaufspreises Sie beim
Produktverkauf verdienen. Der Verkäufer sollte das Meiste beim Verkauf eines
Produktes verdienen. Ausnahme ist das sogenannte umgelegte Kaufverhalten. Das
heißt der Kunde bestellt die Ware direkt bei der Firma, oft im Abo. In diesem
Falle bekommen Sie eine geringere Provision für die Erst- und Folgebestellungen
Ihrer Kunden bei ihrer Network Marketing Firma. Die Provision für die einzelne
Bestellung ist geringer. Dafür übernimmt das Unternehmen die Abwicklung
der Bestellungen und spart Ihnen somit viel Arbeit. Ihr Vorteil ist, dass Sie auch automatisch für
Folgebestellungen Provisionen bekommen und sich um neue Abo-Kunden kümmern
können.
Welche Positionen gibt es und was muss ich tun, um
mich dafür zu qualifizieren? Der Marketingplan regelt genau, wie Sie sich für
eine höhere Position im Marketingplan qualifizieren können. Im Einzelnen sind
das:
Folgendes sollte der Marketingplan auf jeden Fall
erlauben:
Ihre erreichte Position sollten Sie im jedem Fall
behalten dürfen. Das bedeutet, für jede Position sollten Sie sich nur einmal
qualifizieren müssen.
Wie werde ich in einzelnen Positionsstufen
bezahlt?
zusätzliche Provisionen von der Firma für eigene
Warenverkäufe Höhe der Provision in Prozent und Größe des Teams,
für die diese Provision gezahlt wird Qualifikationsvoraussetzung für Provisionen Bekomme ich auch noch Provisionen für Teammitglieder
(Downline), die eine höhere Position haben als ich?
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Allgemeines
Abgesehen von der reinen Berechnung
Ihres Verdienstes müssen Sie berücksichtigen, welche Produkte darüber
vermarktet werden sollen. Es gibt grundsätzlich drei Gruppen von Produkten
:
- solche, die sich ständig verbrauchen (Konsumgüter)
- -
dauerhafte Produkte (wie z.B. Versicherungen)
- - reine Dienstleistungen (Service)
Ein Unternehmen kann allein an
der Tatsache scheitern, dass es den zu seinen Produkten unpassenden Vergütungsplan
wählt! Oft sind es fehlende spezielle Feinheiten, überteuerte Preisgestaltung
durch den falschen Plan oder einfach nur die falsche Grösse der Struktur. Als
Beispiel : Welche Chancen hat ein Unternehmen mit wenigen Produkten, aber
hohen Umsatzbedingungen ? Es wird viele Vertriebspartner anziehen, da der Verdienst
lukerativ erscheint. Aber wenn die Produkte nicht oder schwer umzusetzen sind,
werden viele bereits zu Beginn scheitern, da sie trotz guter Arbeit keine Erfolge
verzeichnen können. Diese Tatsache wird leider von vielen Unternehmen selbst
ignoriert oder zumindest zu wenig berücksichtigt. Wäre es nicht
für beide Seiten von Vorteil, wenn jeder Vertriebspartner den Vergütungsplan
begriffen hätte, bevor er zu arbeiten beginnt ? Zweifellos würde es
zu qualifizierteren Vertriebspartnern führen und Network Marketing als
Ganzes glaubwürdiger, seriöser und produktiver machen ! Und in Folge
wären die Unternehmen besser angehalten, für ihre Produkte ideale
Vergütungspläne zu entwickeln, um Ihnen als Vertriebspartner ein optimales
Arbeitsfeld bieten und realistische Einkommen ermöglichen zu können.
Schliesslich ist der Verdienst immer noch einer der Hauptgründe, warum
viele mit Network Marketing überhaupt starten.
Sicher ist jedenfalls, dass Sie
mit jedem Vergütungsplan erfolgreich sein können, wenn Sie ihn verstanden
haben und somit optimal für Sie selbst und Ihr Geschäft ausnutzen
können !
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Unilevel-Plan
Wohl
eine der irreführendsten Bezeichnungen, da es weder einen einzigen Level
gibt noch eine einzige Stufe. Gemeint ist damit, dass Ihre Downline immer
eine Linie unter der anderen gebildet wird. Unilevel-Pläne sind die
reinste, einfachste Form der Entschädigung. Es gibt keine Breiten- oder
Tiefenbegrenzung. Und je mehr Umsatz Sie und Ihre Downline machen, umso mehr
wird verdient. Kein Teil der Struktur kann abbrechen, keiner kann den anderen
überholen, das Geschäftsvolumen jedes einelnen Partners zählt
immer zum Gesamtvolumen, alles bleibt immer schön überschaubar.
Für
Neueinsteiger sind solche Pläne meist leicht erklärt und werden in
wenigen Minuten verstanden. Sie sehen hier auch am deutlichsten die Duplikationsmöglichkeiten
Ihrer Struktur. Einige Unternehmen ergänzen dann noch mit verschiedenen
Bonus-Stufen oder Incentives.
Eigentlich
der einzige Nachteil dabei ist, dass die Tiefen-Level immer begrenzt sind in
ihrer Anzahl. Wenn er auf z.B. 5 Level begrenzt ist, verdienen Sie natürlich
am 6.Level nichts mehr. Auch wenn sogenannte Roll-Ups oder Kompressionen eingearbeitet
sind, gilt das immer nur für eine einzelne Linie nach unten. Hat das
betreffende Unternehmen Sonderformen eingearbeitet wie z.b. den "Infinity-Bonus",
dann nähert sich das Ganze schon sehr dem Breakaway-Plan. In der Vergangenheit
wurde auch bereits versucht, die Anzahl der Level zu erhöhen (spgar bis
49!), aber tatsächlich funktioniert hat es nicht, weil damit auch zwangsläufig
verbunden ist, dass - entweder die einzelnen Prozentpunkte niedriger gehalten
werden müssen - oder durch die Vielzahl der auszuzahlenden Level der
Produktpreis stark steigt Wenn eben nur z.B. 50% des Verkaufspreises weiterzugeben
sind, kann das bei 5 Level je 10% für jeden bedeuten oder bei 10 Level
nur mehr 5% für jeden - vereinfacht ausgedrückt.
Für
die Preisgestaltung gilt (egal für welchen Vergütungsplan) immer die
einfache Regel : Bei hohem Preisniveau wird weniger umgesetzt und somit ist
das Gesamtvolumen niedriger. Bei niedrigeren Preisen wird sicher mehr umgesetzt,
aber die Handelsspanne ist kleiner und somit der Verdienst des einzelnen.
Der
Unilevel-Plan hat dafür eine unendliche Breite. Das bedeutet für Sie
: je mehr direkt von Ihnen geworbene Vertriebspartner, umso höher Ihr Verdienst.
Dabei müssen Sie aber darauf achten, dass auch für die erste Linie
die höchsten Prozentanteile berechnet werden. Denn: Es kann durchaus
vorkommen, dass für die erste und zweite Linie nur z.b. 5% bezahlt werden,
aber für die dritte Linie 40% ! Dadruch sind Sie nun gezwungen, Ihre Partner
in der ersten und zweiten Linie zum Aufbau einer eigenen Struktur zu bringen,
um sinnvole Verdienste zu ermöglichen. Das Team wird dabei immer wichtiger
- und Neueinsteiger brauchen immer länger, bis sie ihre Einkommensvorstellungen
realisieren können.
Unilevel-Pläne
sind grundsätzlich geeignet für den Eigenkonsum, für Leute, die
nicht unbedingt verkaufen wollen, für das Business "nebenbei".
Damit wird der Verdienst an der Downline weniger wichtig. Im Vordergrund steht
der eigene Preisvorteil und geringeres Interesse an aktivem Strukturaufbau (und
damit ja auch weniger Arbeitsaufwand). Historisch gesehen, verdienen Sie mit
einem Unilevel-Plan sicher weniger als bei einem Breakaway und nur annähernd
das gleiche wie bei einer Matrix.
In
erster Linie zu beachten ist, wenn Sie mit einem Unilevel-Plan arbeiten:
Werden
Sie immer gleich bezahlt für jeden Umsatz oder gibt es spezielle
Vorschiften bezüglich aktiver Mitarbeiter und deren Umsatz oder
gar fixe Umsatzgrenzen, die es einzuhalten gilt?
Welche
Bedingungen gibt es für Tiefenkommissionen bzw. Umsatzgrenzen ?
Achten
Sie darauf, dass Sie - wenn Sie als Teilzeiter arbeiten wollen - nicht durch
zusätzliche derartige Bedingungen gezwungen sind, viel mehr Arbeitseinsatz
geben zu müssen, um Ihre Einkommensvorstellungen zu realisieren.
Details
zum Unilevel-Plan
(MLM-News.de)
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stufenweiser
Breakaway-Plan
Dies ist wohl der
am meisten eingesetzte Vergütungsplan - mehr als 80% aller MLM-Unternehmen
arbeiten mit einer Variante davon. Er baut auf der 80-zu-20-Regel auf : statistisch
gesehen werden 80% des Umsatzvolumens von 20% der Mitarbeiter generiert. Dabei
hat diese Art des Vergütungsplanes auch gleichzeitig das negativste Image
! Um hier wirklich gut verdienen zu können, müssen Sie sich wirklich
engagieren und somit steigen Ihre eigenen Kosten, um eine vernünftige Struktur
aufzubauen. Dabei wird von vielen Neueinsteigern übersehen, dass alles,
was an Geld investiert wird, ja in absehbarer Zeit wieder zurückfliessen
soll - "return of investment". Sie verlassen sich zu sehr auf Versprechungen
anderer, statt selbst mit klarem Kopf abzuschätzen und zu berechnen.
Die zwei Seiten
des Planes: die Stufen - ermöglichen Ihnen und jedem anderen
natürlich auch - ein Aufsteigen im Karriereplan (meist über 3 bis
4 Stufen) abhängig vom Umsatz und der Grösse Ihrer Struktur, was immer
gleichbedeutend ist mit höheren Vegütungsquoten. Ihre Downline ist
Ihr eigenes persönliches Team und alle Umsätze zählen zum Gruppen-Volumen. der
Breakaway - Ihre Gruppe "bricht ab", wenn sie den nächsten
Rang (meist im monatlichen Gruppenvolumen) erreicht hat und Sie und Ihr persönliches
Team steigen in die nächsthöhere Position auf. Damit ist aber meistens
auch ein bestimmter Anteil Ihres Eigenumsatzes verbunden.
Der Differenzbonus ist ein reiner Break Away Bonus.
Erreicht jemand in einer Downline die Position z.B. des Sponsors,
so sind für den Sponsor alle Provisionen auf diese Person
und alle Provisionen auf alle Vertriebspartner, die durch diese Person geworben wurden, weggebrochen.
Denn wenn jemand 20% Differenzbonus erhält und in seiner Downline erhält auch jemand 20%,
so besteht keine Differenz mehr, die ausgeschüttet werden könnte.
Dies ist u.a. ein Kriterium dafür, das MLM kein Schneeballsystem ist.
Denn es wird nicht bis in die unendliche Tiefe gezahlt und den Letzten beißen nicht die Hunde.
Break Away ist der Garant dafür, das jeder Vertriebspartner jede Provisionsstufe erreichen kann,
und dann auch die volle Provision erhält. Als Differenzbonus bezeichnet man in der Regel den Differenzbetrag
auf Umsatzboni von Referrals in einer Downline. Wenn der Referral z.B. 20%
vom Verkaufspreis einer Ware erhält und der Sponsor 30% auf selbstverkaufte Waren,
dann bekommt er 10% auf die verkauften Waren seiner Referrals.
Dies ist einer der großen Anreize, mit denen die Firmen sicherstellen wollen,
dass die Sponsoren Ihren Referrals helfen, erfolgreich
zu werden.
Denn je mehr Referrals jemand hat und je mehr diese verkaufen, desto höher
ist sein Gewinn ohne Mehraufwand. Vorteil,
wie schon gesagt, ist dabei, dass JEDER die oberen Auszahlungsebenen erreichen
kann - also ganz nach seiner eigenen Leistung bezahlt wird. Der Nachteil
liegt darin, dass Sie, wenn Ihre Mitarbeiter erfolgreicher sind als Sie, ganz
einfach überflügelt werden und keine Differenz mehr bleibt. Achten
Sie hierbei also auch darauf, ob eventuell trotzdem noch ein Team-Bonus bezahlt
wird.
Der Breakaway-Plan ist wohl
der, der am meisten kaufmännisches Talent erfordert und einer echten leistungsgerechten
Bezahlung am nähesten kommt. Ausserdem erfordert er tatsächlich
viel Zeitaufwand und persönlichen Einsatz sowie höhere Eigenkosten
zum Aufbau. Da viele Unternehmen leider zu wenig Augenmerk auf diese Tatsachen
legen, werden hier sehr oft viele Neueinsteiger "rekrutiert", die
diese Voraussetzungen nicht mitbringen und somit von Anfang an zum Scheitern
verurteilt sind. Ideen, wie eigene Familienmitglieder einzubinden, nur um die
Zahl der Struktur zu erhöhen, oder durch erhöhten Eigenverbrauch
die nächste Stufe schneller zu erreichen, sind noch immer gescheitert und
haben nur "verbrannte Erde" hinterlassen! Dies liegt aber sicher
nicht an der Qualität des Planes an sich, sondern viel mehr an fehlender
Information, ungenügender Managementqualität der Führungsebene
und planloser Anwerbung neuer Vertriebspartner ohne entsprechende Selektion.
Wenn Sie also kein Interesse daran
haben, wirklich intensiv zu arbeiten, und vielleicht auch wenig kaufmännisches
Talent und Verkaufsgrundausbildung mitbringen, sind Sie hier eigentlich fehl
am Platz. Trotzdem benutzen die meisten Unternehmen diese Form der Vergütung,
auch wenn sie eigentlich Teilzeiter ansprechen. Nicht, weil es mit Überlegung
geschieht, sondern oft nur, weil es eben fast alle tun und es somit gut sein
muss. Sie sehen, auch Unternehmen machen Fehler... Dabei wird oft
die Fähigkeit des Einzelnen weit überschätzt oder die Komplexität
der Produkte unterschätzt - was zurückbleibt, ist vielfach Enttäuschung.
Und das MUSS NICHT sein! Wenn Sie von Anfang an wissen, was konkret auf Sie
zukommen wird, können Sie wesentlich besser damit umgehen. Oder eben von
vornherein "nein, danke" sagen - nicht jedes MLM ist für jeden
gut!
Was Sie bereits zu Beginn überlegen
sollten:
Wie liegt die Höhe des Umsatzvolumens
im Verhältnis zu der dafür festgelegten Zeitperiode ? Und
ist dies für SIE persönlich und IHRE Mitarbeiter erreichbar
?
Wie hoch liegt der persönliche
Anteil zum Gruppenumsatz ? Und wieder : können Sie das und kann
das auch der Einzelne in Ihrer Gruppe ?
Details
zum Stairstep-Breakaway
(MLM-News.de)
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binärer
Vergütungsplan
Wie funktioniert er ? Als Beispiel
soll gelten : Sie haben drei Business-Center mit fixem, produktbezogenem Einkommen.
Das erste ist die Hauptkategorie mit der Nummer 2 und 3 je zur Rechten und zur
Linken. Nummer 2 und 3 haben wieder rechts und links Unterkategorien. Sie haben
also immer nur zwei Positionen zu besetzen.
Dabei kommt es immer auf das schwächste
Glied an. Und wenn dieses nun in dem festgelegten Zeitraum (meist eine Woche)
die erforderliche Grenze nicht erreicht hat, gibt es für KEINEN Provisionen. Einige
Unternehmen ziehen diese Umsätze wohl für die nächste Periode
mit, aber dies muss nicht so sein. Wichtig dabei ist nicht der einzelne Umsatz,
sondern die Gleichförmigkeit des Aufbaus der Struktur. Dieses Provisionsmodell bietet
oftmals Vergütung auf unendliche Downline-Tiefe.
Aber wie wahrscheinlich ist es, dass dabei nur "starke" Zweige entstehen
? Ist es nicht eher wahrscheinlich - je grösser die Struktur, umso mehr
Risiko eines besonders schwachen Gliedes ?
Was bringt Ihnen also diese "unendliche Tiefe" ? Ausserdem können
andere Ihre Struktur beeinflussen, da sogenannte "Re-entries" möglich
sind. Und wohin wird Ihre Upline neue Glieder positionieren - wohl immer im
schwächsten Zweig, um diesen mit den anderen (stärkeren) gleichziehen
zu lassen. Das bedeutet also, dass hier gezielt Strukturen beinflusst werden
können, da es kein wirkliches "Oben" und "Unten" gibt,
sondern nur Stärkere und Schwächere. Wenn
dieses Instrument sinnvoll eingesetzt wird, kann dies allen sehr viel
bringen. Es bedarf aber eines relativ guten Organisationstalentes ! Haben Sie
das und - haben Ihre Mitarbeiter das auch ?
Ein einfacher Beginn könnte sein : bauen
Sie nur zwei Zweige auf und sponsern Sie immer Neuzugänge in das schwächere
Glied davon. Dann bleibt die Struktur für Sie überschaubar und Sie
können Erfahrung aufbauen. Verzetteln Sie sich lieber nicht in verzweigte
Organisationen, auch wenn dies vielleicht momentan viel mehr Einkommen zu versprechen
scheint!
Was Sie beachten sollten :
Welche Kosten verursacht jeder einzelne
Geschäftszweig? Davon hängt ja auch ab, wieviele der Geschäftszweige
Sie anfangs "in Betrieb" nehmen können.
Wo liegen die zeitlichen und Umsatzgrenzen
- wie leicht können sie erreicht werden ?
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Die Matrix
Eine Matrix basiert auf einer dreieckigen Struktur. Denken Sie sich selbst an
der Spitze dieses Dreiecks. Unter Ihnen, auf der ersten Ebene, sind drei Leute.
Unter denen, auf der zweiten Ebene, sind neun Leute. Unter denen, auf der
dritten Ebene, sind 27 Leute. auf jeder weiteren Ebene verdreifacht sich die
Zahl Ihrer Leute, bis zur x-ten Ebene. Dieses "x" bezeichnet die Anzahl
der laut betreffendem Plan maximal angerechneten Ebenen.
Sinn und Zweck
soll hier sein, schneller "Tiefen" aufzubauen durch das "Spill-Over".
Wenn Sie nun Ihre erste Ebene gefüllt haben, gehen automatisch alle Neuzugänge
in die zweite oder noch tiefere Ebene. Es kann also passieren, dass Sie zwei
Sponsoren haben
! Der eine, der Sie direkt gesponsert hat, und der andere, unter den Sie durch
die Matrix automatisch gestellt wurden ! Dies bringt als Vorteil mehr Motivation
für alle und mehr Support aus der Upline. Und lässt Sie die Betreuung
Ihrer eigenen Downline auch überschaubarer durchführen, da die Anzahl
der Personen sehr klein ist. Auch werden Sie bemerken, dass hier eine Prognose
der voraussichtlichen Umsätze wesentlich leichter zu erstellen ist.
Bei so vielen tollen Vorteilen - warum wird
die Matrix nicht von allen benutzt, wo sie doch so positive Auswirkungen hat
? Nun, auf dem Papier und in der Realität gibt es eben doch Unterschiede: -
Oft wird versprochen, durch den "Spill-Over" bräuchten Sie selbst
nicht zu sponsern, denn das "erledigen schon andere" ! Glauben Sie
das nicht unbedingt - denn wenn jeder so denkt, wo kämen dann die Neuzugänge
her? Der Grundgedanke "hier brauchen Sie selbst nichts zu tun" fördert
generell Inaktivität in der gesamten Matrix. - Durch die Automatik der
Matrix sind Sie eventuell gezwungen, einen ausgezeichneten Mitarbeiter sehr
weit unten zu placieren, der Ihnen in der Frontline viel mehr gebracht hätte. -
Durch die Willkürlichkeit der Plazierung kommt genau dieses System häufiger
als andere in den Verdacht, ein Schneeballsystem (Pyramidensystem) zu sein und
somit gesetzlichen Grundlagen zu widersprechen - was aber sicher nicht richtig
ist. Denn mit Verstand und seriös angewendet, bringt es eben für alle
viele Vorteile und zusätzliche Möglichkeiten.
Am Bekanntesten
ist wohl die geschlossene 3er-Matrix. Dabei gibt es immer eine 3x3-aufgebaute
Struktur. Wenn nun noch der Begriff "reverse matrix" hinzukommt,
scheint es kompliziert zu werden, ist aber eigentlich ganz einfach. Zu bestimmten
Zeiten / Umständen wird so eine Matrix auf den Kopf gestellt, und der,
der zuletzt eingestiegen ist, steht plötzlich ganz oben. Als zusätzliche
Variante hat die "reverse matrix" den Vorteil, dass Sie als Neuer
relativ schnell ohne viel eigenes Dazutun nach oben kommen - aber auch den Nachteil,
dass Sie vielleicht noch nicht fähig sind, ein eigenes Team zu führen,
weil Sie eben noch "zu neu" sind.
Was Sie beachten
sollten :
die Grösse der Matrix im Verhältnis
zur Auszahlung Gleichmässige Progression mag zwar in der Theorie
gut aussehen, aber Tatsache ist, das z.b. eine 5x6-Matrix mit 40% Payout
Ihnen in der Praxis mehr bringt als z.b. eine 2x10-Matrix mit 90% !
Werden Sie für jeden Level bezahlt
? Manche geschlossene Matrix lässt einen Level aus, wenn bestimmte
Kriterien nicht erreicht werden.
Die Matrix ist zwar grundsätzlich für
alle Arten von MLM geeignet, wird aber sicher am meisten verwendet bei Serviceprodukten
bzw. Dienstleistungen, die fixe monatliche Kosten für den Kunden haben.
Details
zur Matrix
(MLM-News.de)
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Trend 90
Dieser komprimierten Kompensationsplan wird derzeit als DER Vergütungsplan bezeichnet,
der den Teilzeitern unter den Networkern am meisten entgegenkommt, da er den
Verdienst hauptsächlich in den ersten beiden Ebenen belässt, in denen
auch die meiste Arbeit passiert. Der Trend90-Plan ist auf einer Matrix aufgebaut,
die aber eigentlich keine Breiten- und Tiefenbegrenzungen kennt. Aber etwa 70-80%
des Provisionsvolumens werden auf den ersten beiden Ebenen ausgeschüttet.
Hier liegt das Verhältnis meist 15 : 45, was wieder Anreiz bietet, eine
Gruppe aktiv aufzubauen, da erst in der zweiten Ebene wirklich verdient wird.
Die unteren Ebenen sind nur mehr mit sehr kleinen Prozentpunkten bedacht. Wenn
Sie allerdings hauptberuflich und mit echter Freude am Verkauf bei Ihrem Unternehmen
sind, verdienen Sie durch den Trend90-Plan in diesem Bereich weniger. Dass auch
der Hauptberufler nicht zu kurz kommt, dafür sorgen einige in den Plan
eingebaute Zusatz-Boni, die z.B. vom Gruppenvolumen, vom Wachstum innerhalb
eines bestimmten Zeitraumes oder ähnlicher leistungsbezogener Faktoren
abhängig gemacht werden.
Dies bringt folgende
Vorteile für beide - den Teilzeiter und den Vollzeiter : Der Teilzeiter
ist zufrieden, weil er bereits anfangs schon recht gut verdienen kann. Er wechselt
daher wesentlich weniger als in anderen Unternehmen. Statistische Werte der
Fluktuation liegen bei etwa 20 bis 30 % - verglichen mit anderen Plänen,
wo der Wechsel zum Teil 90% ! erreicht! Der Vollzeiter profitiert daraus
natürlich auch. Wenn seine Gruppe eine gewisse Grösse erreicht hat
und aus hauptsächlich zufriedenen, aktiven Partnern besteht, hat er weniger
Arbeit damit, ständig für neue Mitarbeiter zu sorgen und diese einzuschulen.
Ausserdem ist dadurch auch sein Residualeinkommen wesentlich leichter zu kalkulieren
und bleibt verhältnismässig stabil.
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Roll-Up
und Compression
bedeutet : wenn
ein Mitglied in Ihrer Struktur ausscheidet (aus welchem Grund auch immer), geht
dessen gesamte Downline an den nächsthöheren Partner über und
steigt somit eine Stufe auf.
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mehrstufiger Vergütungsplan
Bedeutet einfach, dass Sie nicht
sofort alle "Feinheiten" des Marketing-Planes geniessen können,
sondern sich Stück für Stück in der Struktur hocharbeiten müssen.
Diese Mehrstufigkeit wird bei vielen Vergütungsplänen angewendet und
ähnelt der Hierarchie eines klassischen Unternehmens. Sie beginnen als
"Einsteiger" (Lehrling), arbeiten sich zur nächsten Stufe hoch
- meist durch Aufbau einer eigenen Struktur (Downline) - und dann zur nächsten
- meist eine Umsatzgrenze monatlich - usw. Bezeichnet werden diese Stufen
gerne mit den Namen der Edelmetalle, also Bronze, Silber, Gold, Platinum. Die
einzelnen Stufen bringen natürlich auch eine Steigerung der Provisionierung
mit sich, beinhalten aber auf der zweiten Seite ein MEHR an Hintergrundarbeit,
wie z.B. Betreuung der eigenen Downline.
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Residual-Einkommen
bedeutet ganz einfach,
dass Sie nicht nur für einen Verkauf / Vertragsabschluss einmalig Provision
bekommen, sondern künftig immer von den Umsätzen des Kunden profitieren. Nicht
unerheblich ist dabei, wie hoch die Grundprovision ist und was an Folgeprovisionen
abgerechnet wird.
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Incentives
Hierbei handelt
es sich um zusätzliche Bonifikationen in Form von "Geschenken",
die Sie dann erhalten, wenn gewissen Voraussetzungen dafür erfüllt
wurden - und zwar meistens einmalig. Dies können sogar Reisen sein oder
Autos.
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Spillover
Ein
Ausdruck, der nur bei der "forced matrix" vorkommen
kann. Hier werden ja nur eine bestimmte Anzahl Ihrer neuen Partner
in Ihrer ersten Linie Platz finden. Alle anderen neu geworbenen
Mitstreiter landen dann unter diesen je nach Platz in der Matrix.
Damit erhält Ihre Downline den sogenannten "Spillover"
- also eine Downline, die nicht selbst gesponsert wurde, sondern
von "oben" kam.
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Was
Sie generell beachten sollten
Provisionspläne
- Licht im Dschungel ein Service der MLM-News.de
Varianten
Allgemeines
Unilevel-Plan
stufenweiser
Breakaway-Plan binärer
Vergütungsplan
die Matrix
und
Trend 90
Fachbegriffe
Was
ist ein Marketingplan
Roll-Up
und Compression
mehrstufige Vergütungsplan
Residuales Einkommen
Incentives
Details
zum Unilevel-Plan
Details
zum Stairstep-Breakaway

die
Menge macht´s die produktive Menge an Vertriebspartnern
!


Lassen
Sie sich nicht NUR vom Geld beeindrucken - am Wichtigsten
ist immer noch das Produkt

Details
zur Matrix

Überlegen
Sie gut, wie und mit wem Sier arbeiten werden!


Überlegen
Sie gut, ob der Verdienstplan zu Ihnen, zu Ihrer Art zu
arbeiten, zu Ihren Produkten und zu Ihrer künftigen
Downline passen wird.


Nicht
nur, wieviele Prozente Sie verdienen, ist wichtig für
Sie. Denn 40% von Null bleibt trotzdem NULL...
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